Rasenmähen bei Regen

Hallo Mädels, der Traum der meisten Deutschen ist das Eigenheim. Man arbeitet sehr lange, bis man sich das kleine Häuschen, vorzugsweise im Grünen endlich leisten kann. Hat man sich dann den Traum erfüllt, dann muss man weiter viel arbeiten. Einerseits um die Kreditschulden abzubezahlen. Andererseits, damit das Häuschen auch gut in Schuss bleibt. Wer einen Garten hat, der hat auch einen Rasen, oder zumindest eine Grünfläche. Ein echter strapazierfähiger Rasen, wie man ihn aus dem Werbefernsehen, Beispielbildern auf Rasensamenverpackungen und der Bundesliga kennt, braucht viel Pflege. Dummerweise hat man nicht immer Zeit und wenn man endlich mal den überfälligen Grasschnitt durchführen will, muss auch noch das Wetter mitspielen. Rasenmähen bei Regen ist normalerweise keine Option. Aber was, wenn es nicht anders geht? Kann man auch einen nassen Rasen mähen?

Frühlingserwachen

Kaum entwickelt die Sonne Kraft, startet auch der Garten wieder. Der Winterschlaf wird beendet und die ersten Gartenarbeiten fallen an. Jetzt ist die Zeit, in der man Rasenmähen bereits in seinen Alltag integriert haben sollte. Aber der April macht sprichwörtlich, was er will. Was wenn es wochenlang immer Abends regnet, oder das Wochenende und die geplante Gartenarbeit ins Wasser fällt? Grundsätzlich ist das Rasenmähen bei Regen nicht unmöglich. Allerdings muss man ein paar Punkte beachten.

Rasenmähen bei Regen auf blogtante.de
Der Benzinrasemäher hat mit Regen kein Problem. Beim elektrischen Mäher kann das ein Problem sein

Strom und Wasser

Was man von den Eltern gehört und in der Schule dann auch noch gelernt hat, gilt auch für den Rasenmäher. Strom und Wasser vertragen sich nicht. Ein Elektrorasenmäher sollte daher bei Regen in der Garage bleiben und erst bei Schönwetter auf den Rasen losgelassen werden. Wenn es garnicht anders geht, dann muss man ganz besonders darauf achten, dass die Steckverbindungen nicht nass werden. Auch wenn man ein Verlängerungskabel einsetzt, muss man sicherstellen, dass die Steckverbindungen wasserfest untergebracht werden.

Mulchen und Auswerfen

Ein klassischer Rasenmäher hat zwei Möglichkeiten mit dem Grasschnitt umzugehen. Die klassische Methode, die bei den meisten Gärten zum Einsatz kommt ist das Auffangen des Grasschnitts im Grasfangbehälter. Alles, was das Messer abschneidet wird in einen Korb am hinteren Ende des Rasenmähers geworfen. Das sorgt dafür, dass der Rasen nicht mit Grasschnitt übersäht wird und auch den Rechen braucht man nicht. Der Behälter muss regelmäßig geleert werden. Der zweite Betriebsmodus, den ein Rasenmäher meistens beherrscht, ist das Mulchen.

Grasmatsch

Damit das Gras in den Grasfangkorb geworfen werden kann, hat der Rasenmäher am hinteren Ende ein Loch. Verschließt man dieses Loch mit dem mitgelieferten Einsatz, einem Schieber, oder einer Klappe, dann stellt man den Betrieb auf Mulchen um. Das bedeutet, dass das abgeschnittene Gras nicht ausgeworfen werden kann. Stattdessen wird es durch das rotierende Messer immer mehr zerkleinert bis ein grüner Brei entsteht. Der fällt nach und nach zu Boden. Der gemulchte Rasen wird dann zu Dünger. Beim Mulchen wird also ein Grasbrei vom Messer immer weiter zerkleinert und verrührt.

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Das ZIel ist klar. Ein grüner dichter Rasen. Daran muss man konsequent und regelmäßig arbeiten

Mulchen bei Regen

Bei Regen ist mulchen unmöglich. Das Gras ist schwer und nass uns daher auch sehr klebrig. Der Rasenmäher kann es zerkleinern, aber es fällt nicht nach unten. Stattdessen bildet sich rasch eine dicke undurchdringliche Masse, die das Rasenmähermesser komplett verklebt und jede Bewegung verhindert. Mulchen fällt also aus. Will man Rasenmähen bei Regen, dann bliebt nur die Option, das Gras im Grasfangkorb zu fangen. Aber auch hier muss man mit regennassem Rasen anders umgehen, als mit trockenem Rasen.

Grasmassen

Der Unterschied beim nassen Rasen ist das Gewicht. Das bedeutet, dass der Grasfangkorb einiges aushalten muss. Sitzt er zu locker, dann wirft der Rasenmäher ihn leicht ab. Außerdem wird er durch das feuchte Gras stark belastet. Das macht den Rasenmäher schwer, was wiederum einen höheren Kraftaufwand bedingt. Allerdings hat das Gewicht auch einen Nachteil für den Rasen. Die schwere Hinterachse des Rasenmähers sinkt ein und die Schnitthöhe wird dabei reduziert.

Boxenstopps

Will man Rasenmähen bei Regen, dann muss man häufiger Boxenstopps einplanen. Dabei wird der Grasfangkorb geleert. Der sollte mindestens doppelt so oft, also spätestens, wenn er halbvoll ist, geleert werden. Bei der Gelegenheit macht es auch Sinn, das Messer zu kontrollieren. Wie beim Mulchen können sich auch beim Auswerfen des Grasschnitts viele Grasreste unter dem Rasenmäher sammeln und das Messer behindern. Es muss daher regelmäßig gereinigt werden. Sicherheitshalber muss man bei Arbeiten am Messer aber immer den Stecker von der Zündkerze abziehen.

Was muss muss

Nicht immer kann man sich an den Zeitplan der Natur halten. Der Rasen muss regelmäßig gemäht werden. Auch bei Regen darf man ihn nicht zu stark wachsen lassen. Beim Rasenmäher werden alle Pflanzen gekürzt. Das verträgtr auf Dauer nur Gras. Alles andere geht über kurz, oder lang ein. Allerdings sollte man darauf achten, den Rasen nicht zu kurz zu schneiden. Drei bis vier Zentimeter sind die richtige Länge. Auch darf man nicht zuviel kürzen. Nicht mehr als ein Drittel sollte man schneiden. Besser und weniger aufwändig ist es, bei Sonnenschein den Rasen zu mähen. Geht es nicht anders, dann kann man auch Rasenmähen bei Regen. Viel Spaß!

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