Zimmer ausmalen lassen und die Kosten

Hallo Mädels, kennt ihr das auch? Man sieht jemandem, der etwas ganz besonders gut kann, dabei zu und denkt sich: „Das kann ich auch. Sieht doch garnicht schwer aus?“. Geht es dann zur Sache und geht es plötzlich darum, selbst dieselbe Leistung zu bringen, dann sieht es meist anders aus. Die Tücke liegt im Detail. Speziell wenn es darum geht, handwerklich tätig zu werden, zahlt sich Erfahrung auf jeden Fall aus. Nicht umsonst absolvieren Handwerker eine mehrjährige Ausbildung, bevor sie das Handwerk ausüben dürfen. Es ist also meist eine gute Entscheidung, die Arbeit an jemanden zu vergeben, der es gelernt hat. Solche Fachleute arbeiten schneller, sauberer und kommen zu einem besseren Ergebnis, als der Laie. Bevor man also selbst mit einm Papierhut und einer Farbrolle ausgestattet, versucht eine Wand zu streichen sollte man sich die Preise für Malerarbeiten ansehen. Ein Zimmer ausmalen lassen muss nicht viel kosten.

Wahl der Farbe

Wer schon einmal mit einer Wand gekämpft und verloren hat, der weiß, dass sehr viel hinter dem Ausmalen steckt. Manche Wände saugen die Farbe in Millisekunden vollständig auf und sind sofort staubtrocken. Bei anderen perlt die Farbe ab, wie man es sonst nur in Werbespots für Autolackpflege sieht. Bei anderen Untergründen lösen sich spätestens beim zweiten Durchgang die letzten zehn Farbschichten in winzige Körnchen auf, verdrecken die Walze und verteilen sich gleichmäßig über den Rest der Wand. Welche Farbe, welche Technik, welche Walze, welche Wartezeit und welchen Arbeitsablauf man wählt, lässt sich ohne Erfahrung nicht beantworten. Dabei hängt beispielsweise von der richtigen Farbe ein Großteil des Ergebnisses ab.

Walzen und Airless

Die klassische Methode, eine Wand mit weißer Farbe zu überdecken, ist duie Walze. Eine Fellwalze, die in Wandfarbe getaucht und anschließend über ein Gitter gerollt wird. Überschüssige Farbe wird dabei wieder aus der Walze gepresst. Mit der Walze fährt man dann über die Wand und die Farbe überträgt sich. Das ist einfach und geht schnell. Profis setzen fast ausschließlich auf diese Methode. Als Laie hat man aber auch noch die Variante Airless zur Auswahl. Dazu muss man ein Airlessegerät anschaffen. So ein Gerät besteht aus einem Kompressor und einer Pistole. Wie beim Airbrush wird die Farbe versprüht.

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Die Airless-Pistole wird mit einem Farbehälter ausgestattet. Zusammen mit dem Kompressor kann man damit, mit etwas Übung, auch schwierige Wände streichen

Farbspritze

Das Spritzen der Farbe macht es dem Laien einerseits leichter, andererseits schwerer. Schwerer, weil es nicht ganz einfach ist, den richtigen Abstand und die richtige Dauer, bzw. Geschwindigkeit für das besprühen der Wand zu finden. Außerdem wird man mit der Zeit immer unempfindlicher für die feinen Nuancen zwischen dem alten und dem neuen Weiß. Vorteilhaft ist, dass man sich um die Wand und ihre Saugfähigkeit, oder Auflösungdtendenzen keine Sorgen machen muss. Die Farbe wird aufgesprüht und trocknet. Man kann einen dünnen Film auftragen, oder eine ordentliche Schicht. Aber den Umgang mit dem Gerät muss man erst einmal üben. Außerdem gibt es noch einen sehr unangenehmen Nachteil. Die Farbe wird vernebelt. Das bedeutet, sie wird in feine Tropfen geteilt. Landen diese Tropfen nicht auf der Wand, dann legen sie sich auf alle Einrichtungsgegenstände und kriechen und Abdeckungen. Nicht zuletzt wird man auch selbst bei der Arbeit, dank der Arbeit im Farbnebel, immer blasser und blasser. Malt man lang genug ist man von der Wand kaum zu unterscheiden.

Ausmalen lassen

Es ist immer wieder erstaunlich, warum und wo man seine Grenzen für eine Dienstleistung zieht. Kaum einer würde sich selbst die Haare schneiden. Man weiß ganz genau, dass man niemals an das Ergebnis der Friseurin kommen würde. Auch legen sich nur einige wenige unter ihr Auto. Man gibt es mit einem charmanten Lächeln in der Werkstatt ab und bekommt es fahrtauglich wieder, ohne sich schmutzig gemacht zu haben. Ja klar kostet das etwas. Aber die Alternative, es selbst zu machen, kostet Zeit und Nerven. In anderen Bereichen denkt man gerne darüber nach, ob man es nicht selbst machen könnte. In Form einer Muskelhypothek beim Bau, oder beim Umzug, indem man selbst Kartons schleppt und sämtliche Renovierungen selber macht.

(Lebens)qualität kaufen

Statt sich ein paar Tage lang zu quälen und sich über eine Handvoll Euro auf dem Sparkonto zu freuen, könnte man ja auch einen Dienstleister beauftragen. Fachleute, die mit der richtigen Ausstattung kommen und dank ihrer Erfahrung jeden Handgriff im Schlaf beherrschen. Die Entscheidung zwischen tausend Euro und einer Woche schuften sollte doch eigentlich leicht fallen. Für das Geld lässt man vielleicht mal einen, oder zwei Friseurtermine aus und entscheidet sich gegen die neuen Schuhe. Dafür kann man ein nettes Umzugsunternehmen beauftragen, oder ein Zimmer ausmalen lassen. Geht es beim Malen um eine Wohnungsübergabe, dann bieten gute Umzugsunternehmen auch das Ausmalen an. Malerarbeiten kosten zusammen mit einem Umzug weniger, als wenn man zusätzlich einen Maler beauftragt.

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Ein gutes Ergebnis hängt von vielen Faktoren ab. Ein Fachmann kennt diese Faktoren

Zimmer ausmalen lassen – Kosten

Aber was kostet es wirklich, ein Zimmer ausmalen zu lassen? Malerarbeiten werden in den meisten Fällen je Quadratmeter berechnet. Der Quadratmeterpreis schwankt sehr stark. Bis zu 30 Euro können vorkommen. Bei einem solchen Preis ist aber auch die Vorbereitung der Wand und natürlich hochwertige Farbe und andere Materialien inklusive. Günstige Angebote gibt es bereits für 10 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Umzug ist das Umzugsunternehmen, das ohnehin schon vor Ort ist, meist der beste Anbieter. Außerdem braucht man in dem Fall nicht dafür Sorge tragen, dass der Maler zutritt zur Wohnung bekommt. Ansonsten lohnt sich ein Vergleich. Die Preisspanne ist enorm und die Angebote unterscheiden sich oft um namhafte Beträge.

Buy statt make

Dienstleistungen und Arbeiten zuzukaufen, statt sie selbst zu versuchen, ist meistens der billigere Weg. Vielleicht macht es ja auch Spaß eine Wand zu streichen. Aber effizienter ist es, wenn der Fachmann sie bemalt. Dieser Grundsatz gilt auch für die meisten anderen Handwerker. Auch wenn man es selbst vielleicht auch könnte – Die Qualität ist beim Profi wesentlich besser. So kann man sich, zusammen mit einer guten Umsetzung der Aufgabe auch Zeit kaufen, die man für schönere Dinge verwenden kann.

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